Über Uns

Das "Theater der Migranten" ist eine sozio- und transkulturelle Theater-Initiative
 
Unsere Theaterarbeit steht für den Dialog unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und für die Stärkung von verborgenen Talenten in einer sozialen Stadt. An der Entstehung der Inszenierungen sind die Mitwirkenden in direkter Auseinandersetzung mit ihren eigenen Erfahrungen und Ideen beteiligt. Durch das Zusammenspiel von körperlichem Ausdruck, Tanz, Sprechtext, Musik und Bühnenbild formen sich szenische Gestaltungen als moderne Performancetheaterstücke.
 
Für seine transkulturelle Arbeit wurde das "Theater der Migranten" von den Theatertagen am See 2009 ausgezeichnet und ist Preisträger von "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2012 des Landes Brandenburg. 
 
Theater als interkultureller Austausch 
Das "Theater der Migranten" versteht sich als Plattform eines aktiven sozialen und kulturellen Austausch zwischen Menschen verschiedener Nationen und Generationen, die momentan ihren Wohnort in Berlin haben. Migration hat damit einen persönlichen Hintergrund und nimmt einen festen Bestandteil in der Theaterarbeit ein: das "Theater der Migranten" selbst ist in ständiger Bewegung und offen für Neues sowie Neue.  
 
Theater als Interaktion 
Das "Theater der Migranten" versteht Theater als Form einer interaktiven Begegnung. Es will bestehende Bilder und Vorurteile hinterfragen und fern eines rein ästhetischen Theatererlebnisses einen gesellschaftlichen Diskurs zu Themen wie Migration, Integration, Diversität, transkultureller Dialog zwischen Mitwirkenden und Zuschauer anregen. Nicht-theatrale Orte, wie öffentliche Plätze oder privater Wohnraum, werden als Teil des städtischen Gefüges in Form eines Parcours bespielt und inszeniert. 
 
 

Das Team
 
Olek Witt ist künstlerischer Leiter des "Theater der Migranten". Er studierte Philosophie, Soziologie und Politologie in London und Berlin, sowie Tanz, Schauspiel und Performancekunst an der "Akademie für Visuelle Kunst" in Poznan / Polen, an der Deutschen Schauspielakademie / Berlin und in zahlreichen Workshops. Bei der deutsch-japanischen Butohtanzgruppe "Tatoeba Theatre Danse Grotesque" arbeitet er als Tänzer. Neben dem "Theater der Migranten" gründete Witt das "Theater am Ende" und das "SpinaTheater". Er ist darüber hinaus als Schauspieler in verschiedenen Theater- und Filmproduktionen tätig und lehrt Schauspiel, Tanz und Körpersensibilisierung u.a. an der "Landesakademie für Schulkunst".
 
Richard Djif ist Regisseur, Autor und Schauspieler. Musste aus politischen Gründen seine Heimat Kamerun verlassen und lebt seit zwei Jahren in Berlin.
 
Johanna Renger, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.