Über Uns

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Theater der Migranten 
Das "Theater der Migranten" ist eine sozio- und interkulturelle Theaterinitiative, die 2008 unter Leitung von Olek Witt gegründet wurde. Die Theaterarbeit steht im Zeichen des Dialogs unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und versammelt Profis und Laien, die in variierenden Konstellationen an den verschiedenen Projekten mitwirken. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen mit ihren eigenen Erfahrungen und Lebenswirklichkeiten, Ideen und Phantasien und deren szenischer Gestaltung. Im Zusammenspiel von körperlichem Ausdruck, Tanz, Sprechtext, Gesang, Musik und Bühnenbild entstehen so moderne Performancetheaterstücke.

 
Reuterkieztheater
Ein zentrales Projekt von "Theater der Migranten" ist das Reuterkieztheater.
Als soziale Initiative von und für Anwohner des Reuterviertels gegründet, vereint es seit 2008 ein wechselndes, multikulturelles Ensemble. In den immer wieder neu entwickelten Produktionen des Reuterkieztheaters wird die Lebenswelt der Mitwirkenden widergespiegelt, weitergedacht und verändert.
 
Das Team
 
Olek Witt ist künstlerischer Leiter des "Theater der Migranten". Er studierte Philosophie, Soziologie und Politologie in London und Berlin, sowie Tanz, Schauspiel und Performancekunst an der "Akademie für Visuelle Kunst" in Poznan / Polen, an der Deutschen Schauspielakademie / Berlin und in zahlreichen Workshops. Bei der deutsch-japanischen Butohtanzgruppe "Tatoeba Theatre Danse Grotesque" arbeitet er als Tänzer. Neben dem "Theater der Migranten" gründete Witt das "Theater am Ende" und das "SpinaTheater". Er ist darüber hinaus als Schauspieler in verschiedenen Theater- und Filmproduktionen tätig und lehrt Schauspiel, Tanz und Körpersensibilisierung u.a. an der "Landesakademie für Schulkunst".

Gaby Hundertmark
ist die Projektleiterin der aktuellen Produktion "Ortswechsel. Szenen aus dem Leben einer Stadt". Sie wuchs in der Sonne Californiens auf und kam als 13-jährige nach Deutschland. Nach mehreren langjährigen Auslandsaufenthalten (Südostasien/Portugal) zog sie 1999 nach Berlin. Hier sammelte sie praktische Erfahrungen in den Bereichen: Journalismus (in verschiedenen Redaktionen);  Kulturmanagement im Team des Kunst- und Kulturfestivals "48-Stunden-Neukölln" (Kulturnetzwerk Neukölln) und im sozialpädagogischen/soziokulturellem Bereich mit dem eigenen Projekt "Der unverstandene Hund" (Sprachwoche 2006/2008). Außerdem spielte sie "Gott" in: "Ich gib dir gleich Heilig" (Pier 9, 2010). In "Kiez des Lüks" (2011) wechselte sie von der Bonbon werfenden Quizmasterin, zur Alternativ-Stadtführerin, die durch die Linke Szene des Kiezes führt und dabei die Gentrifizierung anprangert. Momentan spielt sie mit der Truppe die "PromenadenMischung".

Henrike Beran studierte Kulturwissenschaften an der Viadrina in Frankfurt (Oder). Im Anschluss lebte sie mehrere Jahre in Neapel, wo sie bei dem Jugendtheater "Le Nuvole" in der Organisation und Projektarbeit tätig war. Wieder zurück in Deutschland arbeitete sie im Künstlerischen Betriebsbüro des Opernfestivals "Rossini in Wildbad". In Berlin war sie organisatorisch für unterschiedliche Theaterprojekte des "Hebbel am Ufer" tätig. Seit Dezember 2010 kümmert sie sich um die Tournéeplanung der Familie Flöz. Beim Theater der Migranten in sie für das soziokulturelle Projekt "Ortswechsel. Szenen aus dem Leben einer Stadt" für die Gesamtkoordination zuständig.

Lidia Cangiano
studierte Theater- und Kunstwissenschaften, Schauspiel, Tanz und Pantomime in Neapel und Paris und absolvierte eine Clown- und Dramaturgie-Ausbildung an der "Bont’s International School" in Spanien.  Im Jahre 2006 zog sie nach Berlin, um für die Familie Flöz als Maskenbauerin zu arbeiten. Als freiberufliche Theaterpädagogin wirkte sie bei Projekten in Deutschland, Großbritannien, Argentinien und in der Türkei mit. In Buenos Aires arbeitete sie mit Straßenkindern und unterstützte die Theatergruppe "Catalina Sur" zusammen mit Alfredo Iriarte als Schauspielerin und Puppenspielerin.  Außerdem wirkte sie als Darstellerin des "Objekt Theatre" bei dem Stück "Perifercio des Objectos" (mit Ana Alvarado) mit. Für das "Theater der Migranten" arbeitet sie bei der aktuellen Produktion "Ortswechsel. Szenen aus dem Leben einer Stadt" als Theaterpädagogin und führt Regie.

Citlali Huezo Sánchez studierte Schauspiel in Mexico-City ("La Casa del Teatro") und spezialisierte sich auf physisches Theater und Bewegungsschauspiel ("Diplomado Teatro del Cuerpo"). In den letzten Jahren wirkte sie als Darstellerin in über 20 Projekten mit Regisseuren aus Mexiko, Polen und Deutschland mit. Seit 2003 ist sie auch als Lehrerin tätig, u.a. an der "Compañia Nacional de Teatro" in Mexiko. 1998 bekam sie ein Rockefeller-Stipendium und konnte mit dem Regisseur Peter Schumann ("Bread & Puppet Theater") zusammenarbeiten. Es folgten mehrere staatliche Förderungen durch den mexikanischen "National Fund for Culture and Art" (2001; 2007 – 2008; 2010 – 2011). Zusammen mit Tom Hornig gründete sie das Berliner "LABIRINTO Theater". Bei dem Projekt "Ortswechsel. Szenen aus dem Leben einer Stadt" führt sie Regie.
 
Karolin Korthase hat von 2004 - 2010 Soziologie, Literatur und Kulturjournalismus in Konstanz, La Coruña und Berlin studiert. Es folgten journalistische Ausflüge durch die deutsche Medienlandschaft, u.a. "Tagesspiegel", "Tip", "Radio Bremen" und "kultiversum". Den Theaterbereich hat sie bisher vor allem schreibend erkundet, u.a. als Stipendiatin des Theaterfestivals "Schillertage" in Mannheim. Inzwischen arbeitet sie als freie Journalistin und betreibt zusammen mit Freunden die Webseite "neukoellner.net". Für das Projekt "Ortswechsel. Szenen aus dem Leben einer Stadt" ist sie für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

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